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Alarmglas:
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Ist eine ESG Scheibe, die zusätzlich über eine Alarmschleife verfügt. Diese ist an eine Alarmanlage anzuschließen. Als Halbzeug kann es zu Isolierglas und zu monolithischem VSG weiterverarbeitet werden. Da eine ESG-Scheibe bei Beschädigung stets über die gesamte Fläche bricht, wird somit auch die Alarmschleife unterbrochen und damit die angeschlossene Alarmanlage ausgelöst. Die ESG-Alarmscheibe muß zur Angriffseite hin positioniert werden.
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Altglas:
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Glas kann wieder eingeschmolzen werden. Glasscherben wirken wie Flußmittel und beschleunigen das Flüssigwerden des Sandes bei der Glasschmelze. Auf diese Weise sparen Scherben Energie
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Butzenscheibe:
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Runde Glasscheibe mit einer Erhöhung in der Mitte. Die Butzenscheibe entsteht aus einer mit der Glasmacherpfeife geblasenen Glaskugel, die zu einer flachen Scheibe ausgeschleudert wird. Als Erfinder dieses Verfahrens gilt Philipp de Cacqueray, 1330. Butzenscheiben gelten als Symbol "altdeutscher" Wohnkultur. Eine Gußglas - Sorte imitiert die Butzenscheiben.
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Diatretglas:
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Römisch - antiker Glasbecher mit umgebendem Glasnetz, das aus einem Glasstück herausgeschliffen wurde.
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Drahtglas:
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Drahtglas ist ein gewalztes Flachglas mit einer eingebetteten Netzeinlage. Geeignete Anwendungen: Gläser mit einer Drahtnetzeinlage – Drahtglas, Drahtornamentglas und Drahtspiegelglas – können in vertikalen Verglasungen nur über 2.0m ab Boden (nicht in Sportstätten) eingebaut werden, in Türfüllungen mit höchstens 0.5m2 Fläche. Bei Dächern müssen Drahtgläser allseitig im Rahmen gehalten werden und die kleine Spannweite muss <60 cm sein. Sie dürfen nicht begangen oder betreten werden.
Bruch: Es bricht wie Floatglas, jedoch hält das Drahtnetz die Splitter etwas zusammen. Wenn Menschen gegen die Scheibe prallen, besteht bei Glasbruch Verletzungsrisiko durch das Glas und die Drähte.
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Einscheiben-Sicherheitsglas:
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Zur Herstellung von ESG wird Float- oder Gussglas thermisch vorgespannt, indem die
Scheibe auf ca. 650 °C erhitzt und danach mit kalter Luft abgeblasen wird.
Geeignete Anwendungen: ESG besitzt eine hohe Widerstandsfähigkeit beim Aufprall
von stumpfen Körpern. Besteht keine Absturzgefahr,kann ESG als Trennwand, als
Ganzglas-Windfang oder -Türanlage verwendet werden. Seitliche Geländer können
in ESG ausgeführt werden, wenn keine Belastungen horizontal, rechtwinklig (z.B.
Rolltreppen) auf das Glas zu erwarten sind.
Bruch: z. B. durch einen Schlag mit einem
harten Gegenstand auf Fläche oder Kante – zerfällt das Glas in kleine stumpfe Krümel und wirkt
somit verletzungshemmend, gibt aber die gesamte verglaste Öffnung frei.
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Emailglas:
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Glas mit aufgeschmolzener Malerei in opaken Farben. Feuerpolitur Blankgeschmolzene Oberfläche des Glases
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Floatglas/Gussglas:
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Floatglas wird als anorganische Schmelze spannungsfrei abgekühlt, danach geschnitten und weiterbearbeitet. Bei Gussglas wird
die gewünschte Oberflächenstruktur durch Walzen hergestellt. Geeignete Anwendungen:Float- und Gussglas kann überall dort eingesetzt werden,
wo keine Verletzungs- oder Absturzgefahr(unter normalen Bedingungen) besteht.
Bruch: Es entstehen bei beiden Gläsern grosse und kleine gefährliche schwertartige Glassplitter.
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Heizglas:
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Verbundglas, in dessen Zwischenschicht kaum sichtbare Heizfäden eingelegt sind. Anwendung zum Beispiel im Fahrzeugbau.
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Milchglas:
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Bei Zumischung von Phosphaten setzen sich in der Glasmasse feinste kristalline Teilchen ab, die das Glas trüben und undurchsichtig machen. So entsteht das Opak- oder Milchglas.
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Netzglas:
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Durchsichtiges Glas mit eingelegten Milch- oder Farbglasfäden. Diese Technik beherrschen die Venezianer seit dem 16. Jahrhundert.
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Opalglas:
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Undurchsichtiges Glas mit geringer Wärmeausdehnung. Es wird für Glasgeschirr und Lampen mit starker Wärmeentwicklung verwendet.
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Profilglas:
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U-förmig profiliertes Gußglas für den Hochbau.
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Quarzglas:
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Es ist sehr temperaturwechselbeständig, erweicht erst bei 1000° C und hat eine sehr hohe elektrische Isiolierfähigkeit. Quarzglas wird aus möglichst reinem Quarz (SiO2) bei über 2000° C erschollen.
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Römer:
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Der Römer ist ein, meist grünliches, Weinglas mit zylindrischem Hohlschaft und kugeligem Kelch. Form und Name kamen im 16. Jahrhundert auf. Der Römer entwickelte sich aus den Becherformen der Waldglashütten.
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Silberbeschichtung:
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Die Silberbeschichtung ermöglicht die Herstellung farbneutraler Warmgläser. Farbneutrales Warmglas wurde Anfang der 80er Jahre erstmals am Markt eingeführt. Heute gilt silberbeschichtetes Isolierglas als Stand der Technik. Mit speziellen Gasfüllungen und Dreifach-Verglasungen sind UV-Werte bis zu 0,5 W/m2K nach DIN möglich.
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Teilvorgespanntes Glas:
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TVG wird hergestellt wie ESG, jedoch erfolgt eine geringere Abkühlung durch Luft. Das Glas bricht von Kante zu Kante, ohne wie bei Floatglas Glassplitterinseln in der
Scheibenfläche zu bilden. Zur Vermeidung von Glasbruch durch hohe Temperatureinflüsse kann TVG auch bei üblichen Fenstern
eingesetzt werden. VSG aus 2x TVG wird als Absturzsicherung oder Dachverglasung, bei punktförmigen Halterungen, verwendet.
TVG allein ist aber kein Sicherheitsglas
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Verbund-Sicherheitsglas:
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VSG besteht aus mindestens 2 Einzelscheiben, die mit Folien oder Giessharzen verbunden sind. Giessharze für die Schalldämmung
haben nicht immer auch Sicherheitseigenschaften. Geeignete Anwendungen: VSG wird dort eingesetzt, wo es als Absturzsicherung dienen
muss. Nicht vertikale Verglasungen und Überkopfverglasungen sind grundsätzlich splitterbindend in VSG auszuführen. Bei Isolierverglasungen (IV) sollte die obere
Scheibe aus ESG sein Hagelschlag). Die untere Scheibe muss immer splitterhemmend in VSG ausgeführt werden.
Bruch: Nach einem Glasbruch bleibt die Öffnung verschlossen. Die Resttragfähigkeit ist gegenüber einer nicht zerbrochenen VSG-Scheibe geringer.
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Überfangglas:
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Wird ein farbloses Glas in eine farbige oder getrübte Glasschmelze getaucht, so verbinden sich die Gläser sofort. Man nennt das Überfangen.
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