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a-Wert:
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Dieser Wert beschreibt die Fugen-Dichtigkeit des Fensters. Eingheit: m³/hmPa. Er gibt an, wieviel Kubikmeter Luft (m³) pro Stunde (h) je Laufmeter Fuge (m) bei 1 Pa Druckdifferenz durch das Fenster ausgetauscht wird. Zugrunde liegt eine Lufttemperatur von 0°C und der Normaldruck von 1013 mbar.
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Absorption der Energie:
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Neben der Transmission und Reflexion ist die Absorption die dritte bestimmende Größe beim Strahlungsdurchgang durch Glas. Transmission + Reflexion + Absorption = 100 % Durch die Absorption wird die Strahlungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt und führt zu einer Temperaturerhöhung der absorbierenden Glasscheibe.
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g-Wert:
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Gesamtenergie-Durchlaßgrad, wird in Prozent angegeben und beschreibt den Strahlungsdurchgang im Wellenlängenbereich von 300 nm bis 2500 nm. Dieser Wert ist i.d.R. nur bei Gläsern interessant. Er wird zur Berechnung des solaren Energiegewinnes herangezogen. Je größer er ist, desto mehr Energie wird durch Sonneneinstrahlung in Wärme umgewandelt. Umgekehrt haben Sonnenschutzgläser, die das ja verhindern sollen, einen niedrigen g-Wert.
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Isotherme:
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Isothermen sind Linien gleicher Temperatur. Sie beschreiben die Temperaturverteilung im inneren von Bauteilen. Z.B. wird bei einer Außenwand im Winter die Temperatur innerhalb der Wand von innen nach außen abnehmen. Mit einer Isothermendarstellung lassen sich Temperaturverläufe innerhalb von Bauteilen sehr anschaulich darstellen.
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k-Wert:
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Ältere Bezeichnung für den Wärmedurchgangs-Koeffizienten; er wurde durch den u-Wert abgelöst.
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Kelvin [K]:
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Internationale physikalische Einheit für die Temperatur. Die Schritte auf der Kelvin-Temperaturskala entsprechen denen der Celsius-Skala. Dadurch ist eine Temperaturdifferenz von 1 K = 1 °C. Allerdings ist der Beginn beider Skalen verschieden: Während 0 °C den Gefrierpunkt von Wasser darstellt, ist 0 K der absolute Nullpunkt, also die tiefstmögliche Temperatur (-273,15 °C)
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PSI:
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Linearer Wärmedurchgangs-Koeffizient, der den Wärmedurchgang im Bereich des Randverbundes des Isolierglases beschreibt. Dieser Wert, der in der alten DIN 4108 keine Berücksichtigung fand, geht jetzt in die Wärmeberechnung für das Fenster ein.
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Ra:
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Farbwiedergabeindex gem. EN410. Die Farbwiedergabe ist für das pysiologische Empfinden und für die psychologischen und ästhetischen Momente von großer Wichtigkeit.
Das Farbklima im Raum wir durch die spektralen Zusammensetzung des einfallendes Lichtes beeinflusst. debzufolge beschreibt der Ra(d)-Wert die Farberkennung bei Tageslicht erstens im Raum und zweitens bei Durchsicht. in vergleichbarer Weise kennzeichnet Ra(R)-Wet die Farbwiedergabe des Glases auf der Ansichtsseite.
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Rw:
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Bewertetes Schalldämm-Maß Rw. Bezeichnung der Luftschalldämmung von Bauteilen. Physikalische Einheit dB (Dezibel) oder dB(A). (A) bedeutet, daß die Frequenzen kleiner als 1000 Hz und größer als 5000 Hz abgeschwächt in das Gesamtergebnis eingehen. Dies ist bei Bauteilen die Regel, weil das menschliche Ohr bestimmte Frequenzen abgeschwächt wahrnimmt. Diese Bewertung des Schalldämm-Maßes wird vorgenommen, um eine realistische Zahl zur erforderlichen Schalldämmung zu haben.
Nachdem man unterscheiden muß, ob es sich um einen Wert handelt, der im Labor gemessen wurde, oder um den Wert, der am fertigen Bauwerk erreicht werden soll, ist eine Unterscheidung notwendig: Das 'Labor-Schalldämm-Maß' R wird verwendet, wenn der Schall nur durch das Bauteil übertragen wird, z.B. auf dem Prüfstand ohne Flankenübertragung nach DIN 52210 Teil 2. Das 'Bau-Schalldämm-Maß' R' wird verwendet, wenn Flanken- oder Nebenwegübertragungen berücksichtigt werden.
Nachdem Laborwert und reale Einbausituation differieren können, wird gefordert, daß ohne Nachweis ein bestimmtes 'Vorhaltemaß' zu berücksichtigen ist. Für das Bauteil Fenster sind das 2 dB, für Innentüren 5. Wenn also z.B. ein Fenster ein Schalldämm-Maß von R'w = 40 dB(A) im eingebauten Zustand erreichen soll, muß das Labor-Prüfzeugnis mindestens Rw = 42 dB(A) ausweisen. Alternativ kann eine Prüfung 'vor Ort' diese Regelung ersetzen.
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Shading coeffizient:
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Der "mittlere Durchlassfaktor b" ist die entscheidende Größe zur Berechnung der Kühllast. Der b-Faktor wird auch "Shading coeffizient" genannt und ist nach VDI 2078, Ausgabe Juli 1996, das Verhältnis aus g-Wert der jeweiligen Verglasung und dem g-Wert eines Zweischeiben-Normalglasfensters. Der g-Wert dieses Zweischeiben-Normalglasfensters wird als Konstante mit 80 % angesetzt.
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u-Wert:
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Aktuelle Bezeichnung für den Wärmedurchgangs-Koeffizienten. Die Bezeichnung wurde im Zuge der EU-Harmonisierung eingeführt und löste den Buchstaben k ab.
Physikalische Einheit: W/m²K. Gibt an, wieviel Wärme (in Watt [W]) pro Quadratmeter Fläche [m²] je Grad Temperaturdifferenz (Kelvin [K]) durch ein Bauteil fließen. Je kleiner der U-Wert ist, desto weniger Wärme (und damit Energie) geht verloren, d.h. desto besser dämmt das Bauteil.
Ein Beispiel: U-Wert 0,5 W/m²K, Temperatur innen: 20°C, Außentemperatur: -5°C, Wandfläche 100 m²: Die Differenztemperatur ist also 25 °C, was ebensoviel Kelvin [K] entspricht. Dann gehen 0,5 W/m²K x 100 m² x 25 K = 1250 W (oder 1,25 kW) an Wärmeleistung verloren.
Die verlorene Wärmeenergie in kWh errechnet sich aus der Zeitdauer, innerhalb der die Rahmenbedingungen zutreffen. Z.B. könnte die o.g. Temperaturdifferenz ein Mittelwert über den ganzen Tag darstellen. Dann würden innerhalb eines Tages 1,25 kW x 24 h = 30 kWh an Energie verlorengehen.
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Uf-Wert:
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Wert für den Fensterrahmen (von engl. frame, früher kR bzw. UR)
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Ug-Wert:
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Erweiterung vom u-Wert:
Wert für die Verglasung (von engl. glas, früher kv oder Uv). Seit Gültigkeit der Bauregelliste (14. 3. 2003) wird der U-Wert für Verglasungen europaweit einheitlich nach DIN EN 673 bestimmt. Der Ug-Wert für Isoliergläser kann sogar rechnerisch ermittelt werden, denn er hängt von der Emissivität der Beschichtung, dem Scheibenzwischenraum, und der Art sowie Konzentration der Gasfüllung ab. Früher wurden oft 2 verschiedene Werte angegeben: Zum einen der Wert nach DIN und zum anderen, der in der Regel etwas höhere Wert, der im Bundesanzeiger (BAZ) veröffentlicht wurde und für die Berechnung des Fenster-U-Wertes nach der Wärmeschutzverordnung entscheidend war.
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Uw-Wert:
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Wert für das Fenster (von engl. window, früher kF bzw. UF). Er errechnet sich aus Ug, Uf und Ψ (PSI). Letzterer berücksichtigt den Randverbund des Isolierglases. Insofern ist Uw nicht mit der früheren Bezeichnung kF vergleichbar.
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Wärmeleitfähigkeit:
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Beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu leiten. Das Symbol ist das kleine griechische Lambda, die physikalische Einheit ist W/mK. Gibt an, wieviel Wärme (in Watt [W]) pro Meter Dicke [m] je Grad Temperaturdifferenz (Kelvin [K]) durch ein Bauteil fließen. Je kleiner der Wert ist, desto weniger Wärme geht verloren, d.h. desto besser dämmt das Bauteil. Bei Hauswänden oder Fenstern ist eine gute Isolierfähigkeit, damit eine kleine Wärmeleitfähigkeit gefragt.
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