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Lexikon »
Isolierglas
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Gasfüllung:
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Zur Verbesserung der Funktionen im Wärme- und Schallschutzbereich werden moderne Funktionsisoliergläser mit unterschiedlichen Gasfüllungen ausgestattet. In der Regel handelt es sich um Krypton oder Argon oder Gemische daraus. So ist es möglich, daß moderne iplus Isoliergläser U-Werte bis zu 0,5 W/m2K oder Schalldämm-Werte bis zu Rw = 50 dB erreichen. Aus Gründen des Umweltschutzes verzichten manche Glashersteller generell auf den Einsatz von SF6 zur Verbesserung der Schalldämmung. Dieses Treibhausgas wird nicht mehr eingesetzt.
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Isolierglas:
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Besteht aus 2 oder mehreren Scheiben, die am Rand hermetisch abgeschlossen sind. Am meisten verbreitet ist die Variante, mit Abstandhalter, Butyl-Verklebung und Abdichtung. Im Hohlraum des Abstandhalters befindet sich ein Trockenmittel, das dem Medium zwischen den Scheiben die Feuchte entzieht, damit auch bei niedrigen Temperaturen kein Tauwasser auf der dem Scheibenzwischenraum zugewandten Seite entsteht.
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Schallschutzisolierglas:
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Schalldämmeigenschaften von Isolierglas werden prinzipiell durch folgende charakteristischen Merkmale erreicht: - vergrößerter SZR - asymmetrischer Glasaufbau - Spezialgasfüllung im SZR sowie ggf. - Verwendung von Gießharz- bzw. speziellen Schalldämmverbundscheiben. Dabei reicht der Schalldämmwert von Rw = 36 dB bis zu Rw = 50 dB. Die entsprechenden UV-Werte nach DIN staffeln sich von 1,3 W/m2K bis herunter zu 1,0 W/m2K.
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Sonnenschutz-Isolierglas:
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Große Glasflächen haben in der Regel einen hohen Klimatisierungsaufwand im Sommer zur Folge. Die Kühllasten können bis zum Vierfachen der Heizkosten im Winter betragen. Deshalb werden im Bereich der Objektarchitektur, beim Einsatz von Klimaanlagen und darüber hinaus bei großflächigen Verglasungen im privaten Wohnungsbau Sonnenschutzgläser eingesetzt. (UV-Wert meist 1,0 W/m2K).
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Sprossen-Isolierglas:
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Kleinformatige Isolierglaseinheiten, wie sie bei der Konstruktion von Echtsprossen-Isolierglasfenstern eingesetzt werden, sind höheren physikalischen Belastungen ausgesetzt als großformatige Isolierglasscheiben, die über die Elastizität der Glasscheiben Pump- und Sogbewegungen ausgleichen können.
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Wärmeschutzglas:
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Um die Wärmedämmung zu erhöhen, wird eine der beiden Scheiben (oder auch beide) zum Scheibenzwischenraum hin mit einer transparenten Schicht versehen, welches den Dämmwert der Isolierglas-Einheit verbessert.
Eine weitere Verbesserung der Wärmedämmung kann erreicht werden, wenn zwischen die Scheiben anstelle von Luft ein Gas mit schlechter Wärmeleitfähigkeit eingefüllt wird. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat das Edelgas Argon mit einer Verbesserung von ca. 0,3 W/m²K gegenüber einer luftgefüllten Scheibe. Wenn weiter optimiert werden soll kommt das teurere Krypton in Frage, das den u-Wert um ca. 0,4 W/m²K (gegenüber Luft) verbessert. In seltenen Fällen wird auch das Edelgas Xenon eingesetzt.
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